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Profirennen um den Cup des Mineralbrunnen Bad Liebenzell am 1. August 2004

"Die schnellste Strecke aller Zeiten" meint der Bobbycarclub Deutschland und der Bobbycarclub Coburg schreibt in seinem Rennbericht : "Gegen die Wahnsinnspiste von Ersingen wirkt die ehemals schnellste Strecke wie eine Spazierfahrt !" (kompletter Bericht weiter unten) und gibt als Top-Speed 103 km/h an ! Die Bobbycar-Piloten waren vom Ersinger Vorberg begeistert, zollten der Strecke und insbesondere der 100 km/h-Kurve (Bild unten) den nötigen Respekt !!!

Der Sieger beim 1. Großen Preis des Schwarzwalds um den Cup des Mineralbrunnen Bad Liebenzell heißt Marco Fischer (Bild unten Mitte, mit Pokal und Schwarzwälder Schinken !).  In einem spannenden Finish ließ der Coburger  den Silberger Falk Denke (rechts im Bild)  nur knapp hinter sich. Die Bronzemedaille holte sich Ray Oppel (links), ebenfalls Coburg. Den kompletten Rennverlauf gibt's hier ... 

Die Bobbycarfahrer lobten zwar die Rennpiste, übten aber auch berechtigt Kritik an den zu großen und zu harten Strohballen in der Zielkurve. Außerdem erteilten sie einen Rüffel an das Zeitmanagement. Das Profirennen wurde gegen 17.45 Uhr mit knapp 3 Stunden Verspätung gestartet. Anfängerfehler, die 2005 abgestellt werden sollten. 

1. Marco Fischer, Coburg
2. Falk Denke, Silberg
3. Ray Oppel, Coburg
4. Steffen Scheidmantel, Coburg
Hier die weiteren Platzierungen ansehen ...

Großer Preis des Schwarzwalds 2004 - Rennbericht des Bobbycarclubs Coburg - Top-Speed : 103 km/h

Gegen die Wahnsinns-Piste von Kämfelbach-Ersingen wirkt inzwischen selbst die ehemals schnellste Strecke im Rennkalender (Venne mit über 85 km/h) wie eine Spazierfahrt. Ohne zu bremsen und Rad-an-Rad nebeneinander in die nur knapp 3,50 Meter breite Zielkurve zu schießen bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h, verlangte von den Fahrern die letzten Mut-Reserven und belohnte sie mit jeder Menge Adrenalin-Schüben. Bei diesem enormen Speed wenige Zentimeter an den (allerdings viel zu großen und mit ca. 250 kg zu schweren) Strohballen vorbei zu driften, begeisterte auch die mehreren tausend Zuschauer restlos, von denen jedoch aufgrund großer Zeitverzögerungen leider bis zum Profi-Rennen nur noch wenige durchhielten.

Den Sieg holen konnte sich letztlich unser Mac (der ja hohe Geschwindigkeiten gewohnt ist :-) und wieder mal mit acht Rädern am Car antrat). Der Weltranglistenführende Falk Denke, im Vorlauf noch gegen Ray unterlegen, konnte sich schließlich beim Kampf um den Finaleinzug in der letzten Kurve noch innen an diesem vorbeischieben und verwies ihn letztlich auf Rang 3. Im Finallauf gegen Mac gelang ihm dies auf der Außenbahn jedoch nicht, so dass er letztlich den zweiten Platz erreichte. Vierter wurde unser ebenfalls wieder sehr schnelle Steffen Scheidmantel vor Flo Heukäufer, der die Strecke in der vorherigen Nacht mal eben mit Taschenlampe in der Hand (und ohne zu bremsen!) testete. Rang 6, 7 und 8 belegten Mario Oerter, Stefan Laut und Marc Hoppmann. Die guten Platzierungen der Coburger konnte unser Stephan Wolf mit seinem Sieg im Amateurrennen abrunden. Freuen konnten sich Zuschauer und Fahrer weiterhin über die Rennteilnahme unseres seit fast zwei Jahren pausierenden Kalle Grub, der schon lange auf der Rennstrecke und den Fahrerparties vermisst wurde.

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